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Das Schöne am Wein ist, dass es ein Naturprodukt ist. Ohne den Einfluss von Klima, Boden und natürlichen Gegebenheiten gäbe es nach der Traubenlese keine so geschmacklich verschiedenen Weinsorten. Deshalb gilt: So verschieden wie das Wetter in den unterschiedlichen Weinregionen von Jahr zu Jahr ist, so verschieden sind auch die Weine, die durch die Natur hervorgebracht werden. Deshalb kann man von einem natürlich hergestellten Wein, der nicht vom Menschen mit Ersatzstoffen und Chemie bearbeitet wird, nicht jedes Jahr die gleiche Qualität und den gleichen Geschmack erwarten. Gleichermaßen gilt, dass ein Wein eines "schlechten" Jahrgangs sich schneller entwickelt und mitunter auch besser schmecken kann als ein junger Wein eines "guten" Weinjahres.


Ein Wein gewinnt mit zunehmenden Alter auch eine zusätzliche Dimension, das ist die Reife eines Weines. Ein hochwertiger Spitzenwein verfügt über viel Alkohol, Gerbstoff, Säure und meist auch über reichlich Eichenholzwürze. Diese verschiedenen Attribute vereinen sich erst nach einem längeren Lagervorgang in der Flasche. Das bedeutet, der junge frische Wein verändert sich in der Flasche mit jedem Jahr der Lagerung.

Was bedeutet das für Sie als Weinkäufer?
- Kaufen Sie sich von einem Wein eines Jahrgangs mehrere Flaschen.
- Trinken Sie die erste Flasche rechtzeitnah.
- Die weiteren Flaschen in einem jährlichen Abstand.
- Achten Sie am besten auch darauf, dass die Rahmenbedingungen beim Trinkgenuss in etwa gleich sind, da auch Einflüsse wie Stimmung, Gesellschaft anderer Mitmenschen und Jahreszeiten eine Rolle spielen.
- Wie verändert sich der Wein?
- Am besten Sie notieren sich die markanten Merkmale und vergleichen Sie von Jahr zu Jahr.

Wie lange kann man einen Wein lagern?
Vor allem sind des die Säuren und Phenole (d.h. Tannine und Farbstoffe der Traubenhaut), die einen Wein lagerfähig machen. Evtl. spielen auch die Gerbstoffe des Barriques also der Eichenholzfässer eine Rolle - diese erhöhen ebenfalls die Lagerfähigkeit. Zudem entscheidet die Qualität des Weines über den Höhepunkt des Weines. Das können wenige Monate sein, mehrere Jahre oder sogar Jahrzehnte. Danach altert der Wein und stirbt. Passiert dies vor dem voraussichtlichen Höhepunkt, dann handelt es sich in den häufigsten Fällen um einen Weinfehler. Dies kann zum Beispiel durch Bakterien verusacht werden.

Bedenken Sie immer: Der Wein als natürliches Produkt, wird auch immer ein solches bleiben. Sie können sich - wie zum Beispiel auch auf das Wetter - nicht immer einhundertprozentig verlassen. Aber Sie können sich immer wieder geschmacklich überraschen lassen.


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